Bildungszentrum Denzlingen
Sanierung der Kesselanlage an einem Schulzentrum. Umstellung auf Brennwerttechnik und BHKW
 
Planung der Heizungsanlagen

Fertigstellung:          2004
Wert der TGA:          ca. 285.000,-- Euro
 
Brennwertkessel als Beitrag zur Wärmegrundlastdeckung
Blockheizkraftwerk als Beitrag zur Wärmegrundlastdeckung und zur Stromerzeugung
Niedertemperaturkessel zur Spitzenwärmelastdeckung
Modernisieung der Steuer- und Regeltechnik
Verrauchserfassung für die verschiedenen Versorgungstrakte
 
Kessel:          Heizleistung:            1.755  kW zzgl.
BHKW:          Wärmeleistung: 80 KWh
Ca. Stomerzeugung: 50 kWh
 
Das Bildungszentrum besteht aus verschiedenen überwiegend 20 -25 Jahre alten Gebäudekomplexen. Die Wärmeanforderung findet schwerpunktmäßig zu den üblichen Schulzeiten statt. Es wurde neben den beiden Kesseln ein erdgasbbetriebenes Blockheizkraftwerk realisiert. Dieses erreicht ca. 5700 Betriebsstunden pro Jahr, was deutlich innerhalb des wirtschaftlichen Bereichs liegt und erzeugt dabei je Betriebsstunde 50 kW el. Strom  vorwiegend zur Eigenverwendung. Aufgrund des Stromverbrauchsprofils der Schulen speist es ca. 31 % der Jahresleistung ins öffentliche Netz ein. Das BHKW wird thermisch geführt, d.h. die Laufzeiten richten sich nach dem Wärmebedarf. Wirtschaftliche Laufzeiten werden durch einen zwischen BHKW und Heizung geschalteten Pufferspeicher erreicht.

Ein erdgasbefeuerter Brennwertkessel deckt einen weiteren Teil der Heizlast. Die Brennwerttechnik nutzt die Kondensationswärme des Abgases aus und steigert so den Kesselwirkungsgrad. Die Spitzenheizlasten werden durch einen Niedertemperaturkessel abgefahren. Innerhalb des Technikraums wurden sämtliche Rohrleitungen, Pumpen und Armaturen, Abgaszüge und Wärmedämmungen sowie die elektrische Anlage und Verkabelung erneuert. Jede Verbrauchseinheit wurde mit elektronischen Wärme- und Durchfluß-Erfassungsgeräten ausgestattet.
 
Bauherr:        Gemeinde Denzlingen